Deutscher Bundestag

Online-Fachgespräch: Jugend und Politik

210615 FG direkt Jugend und politikHier diskutierten Grüne Abgeordnete, darunter auch Beate Walter-Rosenheimer als Sprecherin für Jugendpolitik mit jungen Menschen. Unter dem Motto „Raus aus der Pandemie – Rein ins Leben. Erfahrungen aus der Krise: Was nehmt Ihr mit, was muss sich ändern?“ wollte sie in einer Kleingruppe zunächst einmal von den Jugendlichen wissen, wie sie die Zeit der Pandemie mit all den Schwierigkeiten und Problemen empfunden haben und was sie persönlich aus dieser Lebensphase mitnehmen. 

Die Pandemie stellte die jungen Menschen vor ganz individuelle Herausforderungen: Angefangen von fehlenden sozialen Kontakten, Schwierigkeiten im Homeschooling, bis hin zu erschwerten Bedingungen beim Abitur unter Pandemiebedingungen und dem Start ins Studium. Die Student*innen in der Gruppe hatten die Unis seit eineinhalb Jahren nicht mehr gesehen.

In Deutschland herrscht Aufbruchstimmung. Die Menschen wollen eine gestaltende, eine vorausschauende und eine nachhaltige Politik, die die zentralen Themen unseres Jahrzehnts endlich in den Fokus nimmt.210331 bwr3Die Einhaltung der Pariser Klimaschutzziele ist Voraussetzung dafür, dass wir weiter in Freiheit und Wohlstand leben können. „Wir haben die Erde von unseren Kindern nur geborgt“ - dieser alte Wahlspruch der Grünen Partei wurde aktuell vom Bundesverfassungsgericht spektakulär bestätigt.
Ich stehe für eine wirksame Klimaschutzpolitik, die dafür sorgt, dass unseren Kindern und Enkelkindern ein lebens- und liebenswerter Planet hinterlassen wird.

Am Freitag, 21.05.2021 stimmt der Bundestag über die Gesetzentwürfe der Grünen Bundestagsfraktion zur Absenkung des Wahlalters für Bundestags- und Europawahlen auf 16 Jahre ab. 

Dazu erklärt Beate Walter-Rosenheimer, Sprecherin für Jugendpolitik der Grünen Bundestagsfraktion: 

Die Corona-Krise hat es einmal mehr deutlich gemacht: Jugendliche stehen nicht im Fokus der Bundespolitik. Die Perspektive von Jugendlichen und jungen Erwachsenen blieb in der Pandemie weitgehend ungehört. Jugendliche selbst hatten kaum Gelegenheit, im politischen Diskurs ihre Bedarfe und Standpunkte darzustellen und Lösungsansätze aktiv mitzugestalten. Und das haben Jugendliche sehr wohl registriert und kommuniziert, die Studienlage ist hier eindeutig. Wir Grünen wollen jungen Menschen eine starke Stimme geben, auch an der Wahlurne. 

Wählen mit 16, dafür gibt es eine Menge gute Gründe. In einer immer älter werdenden Gesellschaft sollen junge Menschen ihre Zukunft mitgestalten, das ist auch eine Frage der Generationengerechtigkeit.

Beate Walter-Rosenheimer Bild