Deutscher Bundestag

Zum Brand in Moria erklärt Beate Walter-Rosenheimer, Sprecherin für Jugendpolitik der grünen Bundestagsfraktion: 

Ich bin zutiefst erschüttert über die Bilder aus Moria. Der Brand hat die letzten Habseligkeiten der geflüchteten Menschen zunichte gemacht. Wie viel Trauma und Leid sollen die Menschen noch ertragen?  

Die Situation für Kinder und Jugendliche ist besonders belastend. Sie können weder am regulären Unterricht teilnehmen noch stehen Räumlichkeiten oder Möglichkeiten zum Spielen zur Verfügung. Zusätzlich sehen sie die Überforderung und die Hilflosigkeit ihrer Eltern, die sich in dieser Situation nicht voll ihren Kindern zuwenden können. 

Europa hat versagt, indem es die Augen verschlossen und die Menschen ihrem Schicksal überlassen hat. 

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Nach Fertigstellung der Isentalautobahn kam es zu massiven Beschwerden der Anwohner*innen wegen unerträglichem Lärm. Da in Bayern gerade der Kommunalwahlkampf auf Hochtouren lief, verkündete Ministerpräsident Markus Söder ein Tempolimit. Dies wurde jetzt vom Verwaltungsgericht aufgehoben.

Dazu erklärt Beate Walter-Rosenheimer, betreuende Bundestagsabgeordnete für den Landkreis Erding:

girl 3422711 150Jedes vierte Kind in Deutschland ist nicht glücklich...

Kinder und Jugendliche leiden unter der momentanen Situation. Unicef weist aktuell darauf hin, dass auch in den reichen Industrieländern längst nicht alles paletti ist.
Eh schon nicht, weil auch hier soziale Unterschiede viel ausmachen. Immer. Durch die Coronakrise aber werden die Probleme für diese Kinder und Jugendliche verschärft.
„Selbstmordversuche, mentale Probleme, Übergewicht, aber auch unzureichende schulische Kenntnisse" kennzeichnen laut UNICEF das Aufwachsen von viel zu vielen Kindern in wohlhabenden Industrieländern. Dies ist das Ergebnis der neuesten Report-Card des UNICEF-Forschungszentrums Innocenti. Gleichzeitig warnt UNICEF vor gravierenden Gefahren für das Kindeswohl durch die Covid-19-Pandemie.

„Viele der reichsten Länder der Welt, die eigentlich über genügend Ressourcen verfügen, scheitern, wenn es darum geht, allen Kindern eine gute Kindheit zu ermöglichen “ so Gunilla Olsson von UNICEF.

Beate Walter-Rosenheimer Bild