Deutscher Bundestag

Am morgigen Samstag, 17.8.2013, werden der Kreisverband der Grünen Dachau und der Landesarbeitskreis Queer.Grün.Bayern. am Mahnmal Rosa Winkel in der Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Dachau einen Kranz niederlegen. Dazu erklärt die Bundestagsabgeordnete Beate Walter-Rosenheimer (Bündnis 90/die Grünen):

„Deutschland hat gerade wegen seiner Geschichte eine besondere Verantwortung sich gegen Homo- und Transphobie einzusetzen. Die Akzeptanz in der Bevölkerung hat sich zwar deutlich verbessert, doch noch immer erfahren Lesben, Schwule, Bi-, Trans- und Intersexuelle im Alltagsleben, in Beruf und Schule Diskriminierung und Ausgrenzung. Das muss aufhören! Allerdings kann der Kampf mit Diskriminierung nur dann glaubwürdig sein, wenn der Staat selbst nicht diskriminiert und das Eheverbot für Lesben und Schwule endlich abschafft.“

V.l.n.r.: Bundestagsabgeordnete Beate Walter-Rosenheimer, Helga Stieglmeier, Landtagskandidatin Erding, Johannes Becher, Bezirkstagskandidat Freising, Landtagskandidat Markus Büchler, Kreisvorsitzende Luise Krispenz
Das neue Weiß-Blau ist GRÜN!

Am 1. August 2013 tritt der Rechtsanspruch auf Förderung in Tageseinrichtungen und in der Kindertagespflege für Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr in Kraft. Das ist ein wichtiger
Schritt, denn so soll künftig die schon lange bestehende gesetzliche Verpflichtung zur Vorhaltung eines bedarfsgerechten Angebots erfüllt werden.

Ein gut ausgebautes und qualitativ hochwertiges frühkindliches Bildungsangebot ist von entscheidender Bedeutung, um mehr Chancengerechtigkeit für Kinder zu schaffen und Eltern eine (Vollzeit-) Berufstätigkeit zu ermöglichen. Es sichert Bildungsgerechtigkeit und Teilhabe für alle Kinder und bietet insbesondere benachteiligten Kindern enorme Chancen.

Auch wenn Bildungseinrichtungen nicht das einzige Mittel sind, um Armut vorzubeugen, sondern vor allem auch bei den Eltern angesetzt werden muss, leisten sie dennoch einen sehr wichtigen Beitrag für mehr Chancengerechtigkeit.
Eine Studie der Bertelsmann-Stiftung (2008) weist beispielsweise nach, dass sich durch den Besuch einer Kinderkrippe die Wahrscheinlichkeit, das Gymnasium zu besuchen, um insgesamt fast 40 Prozent erhöht. Bislang hängen Bildungschancen in Deutschland noch stark von der sozialen Herkunft oder finanziellen Lage der Eltern ab. Gute Infrastruktur in Form qualitativ hochwertiger Bildungseinrichtungen kann Kindern, unabhängig von ihrer Herkunft, die Chance auf ein gutes Leben bieten.

Beate Walter-Rosenheimer Bild