Deutscher Bundestag

Schön, diese Störche zu beobachten. Sie galten lange als Frühlingsboten und Glückssymbole.

Heute sieht man wieder wieder viel mehr Störche entspannt in den Wiesen stehen. Manche werden richtig faul 🙂 Statt in Afrika oder Spanien zu überwintern, bleiben sie einfach hier. Vor zwei Jahrzehnten war das große Klappern über unseren Köpfen noch selten, wir haben uns um die Weißstörche gesorgt, deren Lebensraum bei uns immer eingeschränkter wurde. Viele überwintern inzwischen hier in der Nähe von Müllhalden, was dem Bestand sehr gut tut. Durch den ausgefallenen beschwerlichen Zug in den Süden, gibt es mehr Brutpaare und mehr Nachwuchs.

Artenschutz hat hier gewirkt und geholfen.
„Weil sich der Storch bei uns wieder derart wohl fühlt, gab der LBV bereits 2017 bekannt, dass das Artenhilfsprogramm zur Rettung des Weißstorchs in Bayern eingestellt wird. Von der Roten Liste Bayerns wurde er "entlassen", er gilt seit 2016 nicht mehr als gefährdet. Initiiert wurden die Schutzmaßnahmen vom LBV, dem Bayerischen Umweltministerium und dem Bayerischen Landesamt für Umwelt im Jahr 1984. In den 1980er-Jahren konnten nämlich nur noch knapp 60 Brutpaare in ganz Bayern gezählt werden. 2017 waren es dann wieder rund 480. Damit galt der Bestand in Bayern als gesichert.“ (https://www.br.de/.../storch-stoerche-voegel-bayern-104.html)


Wie viele von euch wissen, bin ich viel draußen und beobachte, was so vor sich geht 🙂 Gerade Vogelbeobachtung, die in den vergangenen Jahren einen ziemlichen Hype erfährt, ist nicht nur ein entspannendes und „natürliches“ Hobby, sondern ein ganz wesentlicher Indikator, wie es um den Artenschutz bei uns bestellt ist.

bwr

Beate Walter-Rosenheimer Bild